Weihnachtstafel für Bedürftige

Sonst fuhr Volker Bär über Weihnachten immer in den Schnee. Diesmal wird er am ersten Feiertag zeitig aufstehen und ein Zelt aufbauen. Direkt an seinem "Bistro zur Bügelei" an der Heisterbacher Straße 47.
Denn dort soll eine Weihnachtstafel errichtet werden. "Wir möchten Bedürftigen ein schönes Essen servieren und anschließend Kaffee und Kuchen", sagt der 52-Jährige. Volker Bär mit Köchin Gundi Dax und Mojanka Chikova werden für eine Bescherung besonderer Art sorgen.
Foto: Holger Handt
Text: Auszüge aus GA-Bonn
 Bericht des GA-Bonn dazu

Eine stimmungsvolle Weihnachtsfeier

gab es auch im Dezember 2007 in der Grundschule Auf dem Schnitzenbusch in Oberdollendorf.
Und es gibt Bilder vom "Schwimmtreff".
Foto: Sigi Gerken
 Weiteres auf der Homepage der Grundschule

Kreisverkehr soll entlasten

Im Jahr 2008 sollen auf der Abfahrt der B 42 Grüner Weg zwei Kreisel den Verkehr entlasten. Zur Zeit bedeutet das für die Autofahrer natürlich Belastung, die viel Geduld fordert.
Foto: Holger Handt, GA-Bonn
 Siehe auch Bericht des GA-Bonn vom 14.12.07

Advent im Bredershof am 8./9.12.07

Der Heimatverein Oberdollendorf und Römlinghoven ist mit dabei:
Unser Mitglied Ewald Eschbach verkauft preiswert Stiche aus seiner großen Sammlung. Es sind Original-Stiche aus dem
19. Jahrhundert.
Themenschwerpunkte:
Heisterbach und das Rheinland.
Im Verkauf ist dort auch unser neues Buch „Die Mühlen im Heisterbacher Tal“.


Wir zeigen parallel dazu aus unserer Exponatensammlung: 10 Blätter der Heisterbacher Bibel (aus der Handschriftensammlung der Staatsbibliothek zu Berlin), 2 Blätter aus dem Dialogus miraculorum des Cäsarius von Heisterbach (alle Blätter und Urkunden: Reproduktionen) – außerdem Bilder aus unserer Gruppenbildersammlung.
Gleichzeitig zeigt die Malerin Sandra Eschbach Werke ihres Schaffens: Replikate von Arbeiten der Künstler Otto Dix, Tamara DeLempicka, Frida Kahlo, Fernando Botero u.a.
Samstag, 8.12., ab 15 h, Sonntag, 9.12., ab 12 Uhr, Niederdollendorf, Hauptstr. 128, im Gewölbekeller.
 Link zum Bredershof

SakkoKolonia and Sir William

Das war ein toller Abend. Auf Einladung des Heimatvereins Oberdollendorf waren das Duo SakkoKolonia und Willi Armbröster zu einem gemeinsamen Auftritt in den Bungertshof gekommen. Dr. Bettina Wagner und Theo Krumbach zelebrierten in einem "Kölschen Menü" die Feinheiten der rheinischen Mentalität und der Kölner Mundart - vom Laache bes zum Krieche - einfühlsam und akzentuiert, mit Crescendo und Descendro, mit lauten und leisen Tönen, bestens und vielseitig begleitet auf der "Quetsch", ergänzt durch die "klein Gitta". Bekannte und wenig bekannte alte Lieder aus Köln bewegten die Besucher und sorgten für viel Schmunzeln und Lachen.

Willi Armbröster, Mitglied des Heimatvereins, überzeugte und begeisterte wieder mit seiner gestenreichen, hervorragend pointierten und meist in Reimen gesetzten Vortragskunst.
 Bildergalerie zur Veranstaltung
 Bericht des GA-Bonn vom 29.11.2007

Die Weinprobe bei Blöser

am 24. und 25. November 2007 war wieder bestens besucht. Viele Köstlichkeiten konnten probiert werden: Weiß- und Rotweine, Sekt, Prosecco, Schnäpse und Liköre. Die Besucher aus der ganzen Region waren begeistert. Auch die Einheimischen gehören zu den Stammgästen.
Auf dem Foto: Winzermeister Josef Blöser (2.v.r.) mit Freunden und Bekannten aus Ober- und Niederdollendorf.
 Link zum Weingut

Der Martinszug 2007

Der diesjährige St. Martinszug am 08.11.2007 war trotz des schlechten Wetters wieder sehr lebhaft und bunt. Auf der Homepage der Grundschule sehen Sie die eifrigen Vorbereitungen und den Umzug.
 Homepage der Grundschule Auf dem Schnitzenbusch

Beim Gedenken zum Volkstrauertag Ndd

in Niederdollendorf waren Bürgermeister Peter Wirtz und Pfarrer Ulrich Oligschläger anwesend. Der Kirchenchor St. Michael Niederdollendorf und die Freiwillige Feuer- und Wasserwehr sorgten nach dem Gottesdienst bei der Kranzniederlegung für einen feierlichen Rahmen.
 www.niederdollendorf.de

Gospelmusik in Niederdollendorf

Am Sonntag, 18. November 2007, verschönerte der gemischte Chor "TAKTLOS" die Sonntagsmesse in der katholischen St. Michael-Kirche. Pfarrer Ulrich Ohligschläger dankte der Leiterin des Chores, Doris Behr, und den Sängerinnen und Sängern für ihre einfühlsamen Gospelgesänge. Begeistert spendeten die zahlreichen Gottesdienstbesucher lang anhaltenden Beifall.
Der Chor "TAKTLOS", dem Männer und Frauen aus der ganzen Region angehören, probt am Dienstag, 20. 11. 07, 20 Uhr, dann alle 14 Tage in der Drachenfelsschule, Niederdollendorf, Friedenstraße. Telefon: 02223/ 911 288 (Doris Behr)

Gedenken zum Volkstrauertag Odd

Samstagabend, 17.11.07, gedachte nach der 18- Uhr-Messe Pfarrer i.R. Georg Kalckert zusammen mit den Vertretern der Ortsvereine den Opfern der Weltkriege und Gewaltherrschaft an der Gedenkstätte an der Pfarrkirche
St. Laurentius Oberdollendorf. Vertreter der Feuerwehr legten im Namen der Stadt und der Ortsvereine Kränze nieder.
 Das Portal der Ortsvereine Oberdollendorf

Ralph Giordano und Gottfried Wagner

waren auf Einladung der "Rennenbergakademie" und der "Dollendorfer Bücherstube" am
15. November 2007 zu einem öffentlichen Gespräch über das Thema "Warum erinnern?" nach Oberdollendorf gekommen.
Max Raimund Schulze-Vorberg, der zusammen mit seiner Frau, Maria Rafaela Schulze-Vorberg, die Akademie leitet, hatte die Moderation.
Eine große Anzahl von Besuchern hörte interessiert, aber auch kritisch, den beiden Autoren zu, die die Hintergründe zu ihren schriftlich dargelegten Erinnerungen erläuterten.
Aktuell spielten dabei Ralph Giordanos "Erinnerungen eines Davongekommenen" (2007) und Gottfried Wagners` "Wer nicht mit dem Wolf heult" (2002) eine Rolle.
Die Diskussionsrunden mit den Besuchern waren außerordentlich lebendig. Auch die bereits abgeschlossene Sonderausstellung "Jüdisches Leben in Königswinter" war eines der Stichwörter.
Mit Klezmer-Musik sorgte Georg Bruckmann auf seiner Klarinette für die musikalische Umrahmung.
Foto: M. R. Schulze-Vorberg, R. Giordano, G. Wagner (v.l.)
 Link zur Rennenbergakademie
 Artikel des GA-Bonn vom 19.11.07
 "Jüdisches Leben in Königswinter" 2006/ 2007

Roman Schmitz neuer Präsident

Bei der St.Sebastianus -Junggesellenbruderschaft 1659 Oberdollendorf wurde jetzt in der zweiten Novemberwoche 2007 eine neue Präsidentschaft eingeläutet. Nachdem Thomas Schumacher sein Amt zur Verfügung gestellt hatte, wurde nun Roman Schmitz - bisher
1. Fähnrich - auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zum Präsidenten gewählt.
Herzlichen Glückwunsch!
Foto: Roman Schmitz, Pfarrer Ulrich Oligschläger (Präses), Thomas Schumacher.
 Link zur Sebastianus-Junggesellenbruderschaft Oberdollendorf

Karnevalistische Einlage

Haben Sie die Suche nach einer "Flexibelen Kassierer/in" auch schon entdeckt. Dabei geht Ihnen sicher auch die "400er"-Basis durch "Mark" und Bein?!
Formulierungen, die nun mal in der Hektik des Alltags passieren.

Entdeckt am 11.11.2007 auf der Heisterbacher Straße in Oberdollendorf.

Herbststimmung am Rhein

Die Sonne erzeugt in jeder Jahreszeit ihre eigene Stimmung mit unterschiedlichsten Farbnuancen. Es lohnt sich in diesem "Herbst der 1000 Farben" immer wieder neu hinzusehen! Ernemann Sanders Pelikan am Rheinufer in Niederdollendorf ist im November 2007 ein wunderbares Objekt.
 Haben Sie sich schon einmal das umfangreiche Portrait Ernemann Sanders angesehen?

Orden der KG mit Weingut BLöser

Der neue Orden der "Karnevalsgesellschaft Küzengarde Oberdollendorf 1950 e.V." für das Jahr 2008 zeigt zwei Gebäude, die Ortsgeschichte geschrieben haben und auch noch schreiben:
1. ist es das große alte Gebäude Heisterbacher Str. 122, in dem seit 125 Jahren viele Feste gefeiert wurden. Nach der Großtante des heutigen Winzermeisters Bernd Blöser, Sybille Broel - "et Tant Billa", nannten es viele auch "Broels Billas Festsäle". Viele Kanrnevalssitzungen der KG, des TUS Dollendorf und eine Reihe andere Veranstaltungen der Ortsvereine wurden dort abgehalten.
2. ist es auch der Winzerhof in der Bachstraße, den Blösers vor 40 Jahren nach Auflösung des örtlichen Winzervereins erworben hatten, dort wo heute die aktuellen Oberdollendorfer Siebengebirgsweine entstehen.
Natürlich ist der Orden in Form einer Traube gefertigt.

Besondere Auszeichnungen erhielten bei der KG Dirk Wenzel, Lorenz Schwindt, Fritz Barth und Bernd Wenzel: "Wo angepackt werden muss, ist auf Dirk Wenzel hundertprozentig Verlass", lautete es in der Laudatio. Ebenfalls ein Verdienstorden des Vereins ging an Lorenz Schwindt, der "schnell ist wie die Feuerwehr, mindestens genauso hilfsbereit und im Vereinsleben unverzichtbar." Jeder Verein braucht Mitarbeiter, die nicht nur im Rampenlicht stehen wollen. Solch jemand ist Fritz Barth, der ebenfalls schon drei Jahrzehnte Mitglied der Küzengarde ist. Bernd Wenzel wurde mit dem "Küzejung" ausgezeichnet.
Foto: KG Küzengarde Text: Auszug aus GA-Bonn
 Artikel des GA-Bonn vom 6. November 2007
 Link zur KG Küzengarde

Gedenken zur Reichspogromnacht 2007

In diesem Jahr findet die Gedenkfeier zur Reichspogromnacht am Donnerstag,
8. November 2007, 19.30 Uhr, im evangelischen Gemeindezentrum Niederdollendorf statt.
Es spricht Prof. Dr. Frank-Lothar Hossfeld, Bonn, über das Thema "Das jüdische Volk und seine heilige Schrift in der christlichen Bibel".

Foto: Thora - Kai Krüger, Köln
Der Abend schließt mit einem kurzen Gottesdienst in der evangelischen Kirche.
Dazu laden ein die Pfarrerinnen Dorothee Demond und Silvia Kocks und Pfarrer i.R. Georg Kalckert
 Umfangreiche Informationen zum jüdischen Leben finden Sie hier.
 Biografie von Frank-Lothar Hossfeld, Uni Bonn

Sicherheitsforum: emotionsgeladen

Niemand solle sich scheuen, auch das Wort "Angst" in den Mund zu nehmen, ermutigte Moderator Lothar Vreden die in der Didier-Kantine zahlreich erschienenen Bürgerinnen und Bürger, darunter Laura und Dominik aus der Klasse 7d aus der Realschule Oberpleis mit ihrer Lehrerin Glimm. Und diese Gelegenheit nahm man beim Sicherheitsforum am 25. Oktober 2007 auch wahr: Nach den erläuternden Stellungnahmen von Bert Kluth (Polizeipräsidium Bonn) und Anja Wenmakers (Stadtwerke Bonn) waren die Haltestelle Oberdollendorf Nord mit ihren Untertunnelungen und Vorkommnisse im Schülerverkehr der Busse erste Schwerpunkte der Diskussion. Breiten Raum nahmen aber auch die Treffpunkte von Jugendlichen ein und die damit verbundenen Einsätze der Polizei, wenn Probleme entstehen.
Hermann-Josef Borjahns vom Kommissariat Vorbeugung der Polizei stellte zusätzlich Aspekte seines Arbeitsbereiches dar und forderte die Eltern zur Mitwirkung auf.
Die Podiumsrunde bat die Anwesenden eindringlich, in Zukunft permanent und genau Probleme und Vorkommnisse an die zuständigen Stellen heran zu tragen.
Bürgermeister Peter Wirtz
, der Initiator dieses Sicherheitsforums, versprach in Zusammenarbeit mit Polizei und Stadtwerke alle Vorschläge und angesprochenen Probleme zu überprüfen und ohne Vorbehalte anzugehen. Außerdem soll der Ordnungsaußendienst ab 2008 verstärkt werden. Auch mit Streetworkern ergeben sich neue Möglichkeiten.
Ansprechstellen
Bei der Stadt Königswinter: Ordnungsamt Tel. 02244/889/393 (Leiter Udo Blaskowski)
Poizei: Notruf 110
Vorbeugung 0228/15/4862
K-Vorbeugung@bonn.polizei.nrw.de
(H.-J. Borjans)
Feuerwehr: Notruf 112
 Bericht des GA-Bonn vom 27./28.10.07
 Schadensmeldeformular für die Stadt Königswinter per Email (Stadt)

St.Sebastianus-Junggesellen mit neuer Webseite

Endlich hat die Sankt-Sebastianus- Junggesellen-Bruderschaft 1659 Oberdollendorf e.V. wieder einen eigenen Webauftritt - einfallsreich und übersichtlich gestaltet.
Schauen Sie doch mal rein!
 Zur neuen Webseite

BÜRGERFORUM zum Thema Sicherheit

Auf Anregung von Bürgermeister Peter Wirtz findet am Donnerstag, 25. Oktober 2007, 19.30 Uhr, ein Bürgerforum statt zum Thema "Wie sicher sind Oberdollendorf mit Römlinghoven und Niederdollendorf?"

Teilnehmer auf dem Podium sind:
Peter Wirtz, Bürgermeister (Stadt Königswinter),
Berth Kluth, (Polizeipräsidium Bonn), Hermann-Josef Borjans, (Polizeipräsidium Bonn, Leiter Kommissariat Vorbeugung),
Anja Wenmakers (Verkehrsbetriebe, Stadtwerke Bonn - Bus und Bahn.

Moderation: Lothar Vreden
Veranstaltungsort: Sozialgebäude der DIDIER-Werke, Didierstraße (Höhe Einmündung Bachstraße)
Eingeladen sind insbesondere die Bürgerinnen und Bürger von Oberdollendorf, Niederdollendorf und Römlinghoven. Sie haben die Möglichkeit, ihre Meinung zu äußern.
Wirtz: "Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass es sich hierbei um ein sehr sensibles Thema handelt, das viel mit subjektiven Eindrücken zu tun hat. Deshalb ist es mir wichtig, direkt von den Bürgern zu erfahren, wo und weshalb sie sich unsicher fühlen und was Verwaltung, Polizei oder Stadtwerke unternehmen sollten, um hier Abhilfe zu schaffen."
Zur Sprache kommen sollen auf jeden Fall:
1. Die Haltestellen der U 66
2. Ggf. Bushaltestellen und andere Bereiche
3. Beleuchtung
4. Sonstiges

Die Kraniche ...

...haben heute ihren Weg über die Dollendorfer Hardt nach Süden genommen. Mit ihrer 1 als Formation und ihrem Geschrei waren sie unüberseh- und unüberhörbar. Innerhalb von zwei Stunden zogen am Nachmittag - 19. Oktober 2007 - mehrere Formationen über uns hinweg.

Cäsarius ` Vita der Elisabeth vorgestellt

Nach dem Festhochamt in der Klosterkirche am Stiftungstag am 18. Oktober 2007 hielt Prof. Dr. Gisela Muschiol (Institut für Kirchengeschichte der Uni Bonn) einen beachtenswerten Festvortrag zum 800sten Geburtstag der hl. Elisabeth von Thüringen:
"Elisabeth von Thüringen - Weiblichkeit zwischen Rollenerwartung und Rollenbruch"
.
Anschließend stellte Pfarrer Georg Kalckert die erstmalige Übersetzung der Vita der hl. Elisabeth von Cäsarius von Heisterbach vor:
"Cäsarius von Heisterbach:
Das Leben der heiligen Elisabeth von Thüringen"

übersetzt von Aloys Finken, herausgegeben von der Stiftung Heisterbach. VK: 8.50 €.
 Link zur Stiftung

Oberdollendorferin mit neuem Buch

Marieluise Winkenbach hat Episoden ihrer Kindheit während NS-Zeit und Weltkrieg als Jugendbuch niedergeschrieben. Den Buchtitel "Drei Liter für Hitler" ziert ein 1939 gemaltes Porträt von ihr selbst.
"Ich habe mich bemüht, den Hintergrund des Nationalsozialismus in einer politisch naiven und christlich fundierten Mittelschicht einer Kleinstadt zu zeigen...
Ich hatte als Kind eine wahnsinnige Wut auf Hitler", erinnert sich Winkenbach. "Was nimmt der sich raus, uns derartig zu knebeln und so eine wahnsinnige Katastrophe heraufzubeschwören. Dass wir zum Beispiel "Drei Liter für Hitler", sagten, war nicht ungefährlich, aber unsere Art, das Regime zu verspotten."
Text: GA-Bonn
Foto: Homann
 Bericht des GA-Bonn vom 17.10.2007

Minister Wittke in Oberdollendorf

Verkehrsminister Oliver Wittke (2. von rechts) machte sich am 11. Oktober 2007 gemeinsam mit Politikern und Bürgern über die Verkehrssituation in Oberdollendorf.
Wittke kam zu spät. Was seine Gastgeber bedauerten. Nicht, weil sie an der Heisterbacher Straße in der Kälte standen, sondern weil sich kurz vor der Ankunft von Oliver Wittke genau das auf der Straße abspielte, was sie dem NRW-Verkehrsminister hatten zeigen wollen:
Ein kleinerer Laster, der in Richtung Bonn unterwegs war, blockierte an einer Engstelle den Verkehr. Und nichts ging mehr. Die CDU-Fraktion Königswinter hatte Wittke eingeladen - und daneben auch Vertreter der Bürgerinitiative Ortsdurchfahrt Oberdollendorf, den CDU-Kreisvorsitzenden Andreas Krautscheid, die Landtagsabgeordneten Andrea Milz und Gehard Lorth, Bürgermeister Peter Wirtz sowie Vertreter der Verwaltung.
Foto/Textausschnitt: GA-Bonn v. 12.10.07
 Siehe auch Bericht des GA-Bonn

Tolle Traubenernte beim Weingut Blöser

In diesem Jahr 2007 konnte der größte Teil der Trauben früher als sonst üblich geerntet werden. In der zweiten Oktoberwoche steht als letzte Traubensorte der Riesling auf dem Programm: gute Mengen und mit über 80 hohe Öchslegrade. Winzermeister Bernd Blöser und seine "alten Meister" Josef und Laurenz Blöser sind sehr zufrieden.
Foto: Hier freut sich `Renz Blöser (Mitte) mit seinen Helfern über die gute Ernte.
Weitere Bilder folgen in den nächsten Tagen.
 Link zum Weingut
 Der Link zum WEINWANDERWEG mit Links u.a. auf die ausführliche Berichterstattung des WDR "Aktuelle Stunde" mit Fotos und Videos
 Bericht des GA-Bonn

Neue Sicherheitsmaßnahmen

Die Stadtwerke Bonn (SWB)haben jetzt Anfang Oktober 2007 an 81 Bahn-Haltepunkten ein Videoüberwachungssystem mit 310 Kameras in Betrieb genommen. Das Projekt ist Teil eines Förderprogramms des Landes NRW und der SWB Bus und Bahn. Kosten: 5,2 Millionen Euro.
Grundlage für das Überwachungssystem ist eine Diplomarbeit von Studentinnen der Uni Bonn, die die weiblichen Fahrgäste nach ihrem Empfinden an Haltestellen befragt haben.
Bei den schrecklichen Ereignissen im September 2007 (s.u.) konnten von der Polizei nur Bilder aus der U-Bahn eingesehen werden.
Foto: GA-Bonn
 Bericht des GA-Bonn

Görres neuer Ordensritter

Am 5. Oktober 2007 wurde auf dem Winzerfest in Königswinter der Ittenbacher Karl-Heinz Görres wegen vielfacher Verdienste um den Stadt in das Ordenskapitel "Wider den quälenden Durst" aufgenommen. Auch einige Dollendorfer sind Ordensträger.
Foto: Karl-Heinz Görres mit Bürgermeister Peter Wirtz und Bacchus bei der Auszeichnung (v.r.).
 Ausführliche Informationen zum Ordenskapitel
 Bildergalerie: Eröffnung des Winzerfestes mit Ernennung des Ordensritters und Umzug am Sonntag
 Infos zum Winzerfest 2007

Weinkönigin Theresa

Das hat es seit 10 Jahren nicht mehr gegeben: Auf dem Winzerfest in Königswinter traf am Eröffnungsabend, 5. Oktober 2007, Gott Bacchus (Guido Hoffmann) die neue Weinkönigin Theresa (Theresa Wald) aus Oberdollendorf. Sie war anlässlich der Fernsehaufnahmen des WDR zur "Aktuellen Stunde" beim Hoffest im Weingut Blöser Anfang Juli 2007 gekürt worden.
 Schauen Sie einmal in den Fernsehbericht des WDR vom 2.7.07

König Dominik in Niederdollendorf

Der neue, 123. König in Niederdollendorf heißt Dominik Schäfer. Zu seiner Königin erwählte er sich Magdalena Ziegert.
Foto (Extra-Blatt): Der neue katholische Pfarrer Ulrich Ohligschläger spricht dem König seine besten Wünsche aus. Für Ohligschläger war es die erste Krönung bei einer Bruderschaft in seinem großen Pfarrbezirk Königswinter-Tal.
 Fotogalerie zur Kirmes (Extra-Blatt)
 Weiteres in "Aktuelles"

JubelKönige bei der Niederdollendorfer Kirmes 2007

Am Kirmessonntag, 30.9.2007, wurde Hans Jülich als 50-jähriger Jubelkönig geehrt. Hier hat er sich mit "einem Flor von hübschen Frauen" umgeben. Mit dabei ist Sabrina Limbach (2.v.r.), amtierende Königin der Bruderschaft, die zusammen mit dem 122. König Daniel Schwingen noch einen Tag das Zepter schwingt.
 Weiteres

I-Dötzchen Treffen der Longenburgschule

Seit 1977 veranstaltet der Förderverein der Longenburgschule in Niederdollendorf mit großem Erfolg ein I-Dötzchen-Treffen. Durch die kontinuierliche ehrenamtliche Arbeit der Vorstände gehört das Treffen am Kirmessamstag nach 30 Jahren wie selbstverständlich inzwischen zur Tradition der Longenburgschule und von Niederdollendorf.

In diesem Jahr waren alle Ehemaligen der Einschulungsjahrgänge 1934, 1935, 1937, 1938, 1939, 1940, 1942, 1947, 1952, 1957, 1962, 1967, 1972, 1977, 1982 eingeladen.
Mit dabei waren auch die Ehrenmitglieder des Fördervereins Ernst-Erich Zimmermann (Mitte: mit seiner Frau Änni Einschulung 1937) und Lothar Vreden (1.v.r., Einschulung 1947), die das I-Dötzchen Treffen im Frühjahr 1977 gegründet hatten.
 Link zum Förderverein der Schule

Modellanlage der Heisterbacher Talbahn vorgestellt

Joachim Kaiser von den "Eisenbahn- und Modellbahnfreunden Siebengebirge" stellte am 25. September 2007 zusammen mit Lothar Vreden vom Heimatverein Oberdollendorf die "Modellanlage Weilberg" vor, die in den nächsten Monaten noch komplettiert werden muss und dann 2008 in das Dachgeschoss des Brückenhofmuseums eingebaut wird.
Foto: Fernsehteam der LOKALZEIT Bonn mit Joachim Kaiser, dem Projektleiter (l.)
 Bildbericht dazu
 Ausführliche Infos bei "Heisterbacher Talbahn"

Der neue Pfarrer ist da

Am Samstag, 22. September 2007, wurde mit einem Festgottesdienst und in einer anschließenden kurzen Begrüßungsfeier der neue Pfarrer der katholischen Kirchengemeinden Königswinter Tal, Ulrich Oligschläger, eingeführt. Nach Grußworten der Pfarrerin Dorothee Demondt für die evangelischen Kirchengemeinden, Prof. Peter Gola als stellvertretender Bürgermeister für die Stadt Königswinter und Günter Hank für die Kirchenvorstände und den Pfarrgemeinderat waren die Pfarrangehörigen und alle Gäste zu einem Umtrunk eingeladen.
Foto: Pfarrer Ulrich Oligschläger mit seinem Vorgänger Georg Kalckert (v.l.)
 Weitere Bilder

Der Herbst beginnt

In vielen Bereichen hat der Herbst früher als sonst Einzug gehalten: Zwetschgen, Äpfel und Trauben können früher geerntet werden. Aber die Buntfärbung der Blätter ist zögerlich. Doch wir können schon erste wunderbare Arrangement für zu Hause entwerfen.

Großes Gemeindefest der evangelischen Kirchengemeinde Dollendorf

Ein umfangreiches Programm erfreute beim evangelischen Gemeindefest rund um den Apfel die zahlreichen Besucher des Gemeindefestes der Evangelischen Kirche in Niederdollendorf am 16. September 2007. Nahezu 400 Gemeindemitglieder aus beiden Dollendörfern und aus Römlinghoven genossen die zahlreichen Attraktionen und das schöne Wetter.
Fotos: Dieter Mechlinski
 Bericht und Bildergalerie zum Fest

Hannahs Mörder ist gefasst

Hannahs Mörder wurde am Mittwoch,
12. September 2007, 16 Uhr in Oberdollendorf verhaftet.
Die Urnenbeisetzung fand in aller Stille am Dienstag, 14. September 2007, auf dem Waldfriedhof in Königswinter-Oberdollendorf statt.

Foto: dpa bei GA-Bonn
 Wort- und Bildbericht des GA-Bonn
 Rundschau-Bericht vom 9.9.07: Bewegende Trauerfeier

Am letzten Ausstellungstag

besuchte überraschend Erika Kentrup mit ihrem Mann Helmut den Brückenhof. Helmut Kentrup war auf Heimurlaub und wurde vom Vorsitzenden des Heimatvereins Lothar Vreden mit Freude begrüßt.
Die beiden Kentrups - einmal Königspaar der St. Sebastianus-Männerbruderschaft Oberdollendorf - versprachen, ihr Königsschild mit der Abbildung der Heisterbacher Talbahn für die nächste Sonderausstellung des Brückenhofmuseums im Jahre 2008 zur Verfügung zu stellen.
 Weitere Einzelheiten und ein Resümee zur beendeten Ausstellung

Die vermisste Hannah ist tot

Die vermisste 14-jährige Hannah aus Königswinter ist tot. Beamte einer Einsatzhundertschaft fanden die Leiche des Mädchens am Mittag des 03.09.07 in einem Gebüsch auf einem Firmengelände in Königswinter-Oberdollendorf.
Schüler und Lehrer der Jugenddorf-Christophorus-Schule Königswinter gedenken der getöteten Hannah.

Foto: Ga-Bonn
 Infoseite der Polizei
 Wort- und Bildbericht des GA-Bonn
 Bericht der Rundschau

HELFEN Sie mit: Hannah wird vermisst!!!

Nach der 14-Jährigen Hannah aus Königswinter-Oberdollendorf hat die
Bonner Polizei eine große Suchaktion gestartet und bittet um Hinweise.

Seit Mittwochabend, dem 29.08.2007, wird das Mädel vermisst.
Aus bislang unerklärlichen Gründen kehrte sie am gestrigen Abend nicht in ihr Elternhaus zurück. Die Bonner Polizei richtete eine Ermittlungskommission ein.
Nach Zeugenangaben ist das Mädchen am Mittwoch nach dem Besuch eines Freundes in Thomasberg gegen 19.54 Uhr (planmäßige Abfahrt) Uhr an der Haltestelle „Zum kleinen Ölberg“ in den Linienbus 520 der RSVG eingestiegen und von dort aus in Richtung Oberdollendorf gefahren.
Sie ist an der Haltestelle „Oberdollendorf Stadtbahn“ ausgestiegen und hat die Straßenbahn 66 in Richtung Siegburg betreten. Von dort fuhr sie mit der Bahn bis zur Haltestelle „Oberdollendorf Nord“, wo sie ausstieg.
Da Hannah entgegen ihren üblichen Gewohnheiten auch am späten Abend nicht zu Hause angekommen war, erstatteten die Eltern bei der Polizei Vermisstenanzeige. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen, Befragungen im persönlichen Umfeld der Familie und des Freundeskreises des Kindes ergaben keine schlüssige Erklärung für das Fernbleiben der 14-Jährigen und ihren derzeitigen Aufenthaltsort.

DATEN:

Beschreibung:
- ca. 160 cm groß
- schlanke Figur
- blondes, schulterlanges Haar

Bekleidung:
- trug dunkelblaue Jeans
- weiße Schuhe
- grauen Pulli mit V-Ausschnitt
- grüne Umhängetasche

Die Polizei fragt:
- Wer hat Hannah seit Mittwoch, 29.08.2007 - 20:00 Uhr gesehen oder
kann Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben?
- Wer hat im Bereich der Haltestelle Oberdollendorf-Nord
Beobachtungen gemacht, die mit dem Verschwinden des
Mädchens in Verbindung stehen könnten ?

Hinweise an:
Polizei Bonn Kriminalkommissariat 11 ,
Tel. 0228 / 15 – 0
oder unsere Kriminalwache
Tel. 0228 / 15 – 4350
oder an
Polizeinotruf 110

Text/Foto: aus der Fahndung des Polizeipräsidiums Bonn
 Siehe dazu auch: Artikel des GA-Bonn
 Weiteres bei StadtAnzeiger
 Polizeipräsidium Bonn

Besuch aus Kanada

Beim Ortsfest, am 26.8.07, hatten wir Besuch aus Kanada und München: Es waren Nachfahren des Kölner jüdischen Industriellen Ottmar E. Strauss (1878 - 1940), der in Niederdollendorf eine "Ferienwohnung" hatte.
Dieter Mechlinski hatte eine Schrift über das Leben des Kölners verfasst. Er führte den Besuch am 26./27.8. durch das Museum und zu weiteren Punkten in Königswinter.
Foto (v.l.): Rainer Strauß-Wallraf, Molly Ann und Henry Schwarcz, Dieter Mechlinski
 Biografisches, weitere Familienbilder und die Stationen in Königswinter

Erfolgreiches Ortsfest

Das diesjährige Ortsfest am 26. August 2007 war ein voller Erfolg. Auf Grund des großen Einsatzes der im VDO verbundenen Ortsvereine in Oberdollendorf gab es für die Besucher ein reichhaltiges Angebot. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Der Kuchen wurde restlos "vertilgt", Fleisch, Würstchen und Bier mussten nachgeordert werden. Das Damentanzchorps Römlinghoven und die Kinder der Ströpper efreuten mit ihren Darbietungen. Das Kinderschminken war wieder ein Hit.

Besonderer Anziehungspunkt war die ModellLok von Wolfgang Clössner, Bonn, dem Leiter des Museums Asbach. Seine Lok, angefeuert mit Steinkohle und stets mit dem nötigen Wasser versorgt, war Augen- und Ohrenschmaus für Freunde der Eisenbahn aller Altersstufen. Viele Familien kamen so, das Ungetüm zu bestaunen.
Auch die Sonderausstellung "Jüdisches Leben..." im Brückenhofmuseum fand großes Interesse.


 Bildergalerie zum Ortsfest
 Bericht des General-Anzeigers vom 28.8.2007
 Bericht der Rhein-Sieg-Rundschau

Herzliche Einladung

zum großen ORTSFEST und MUSEUMSFEST der Ortsvereine von Oberdollendorf und Römlinghoven
am Sonntag, 26. August 2007,
11 - 19 Uhr.
Bringen Sie Ihre Familie, Ihre Freunde und Bekannten mit.
Für nähere Infos klicken Sie bitte auf den Link!
 Nähere Informationen zum Ortsfest

Pokal für TUS-Handballer

(bn)Heinrich-Lehmacher- Turnier im Schulzentrum Oberpleis.
Der rührige Bockerother Handballverein richtete in diesem Jahr zum zwölften Mal das traditionelle Turnier befreundeter Handballvereine in der Turnhalle des Schulzentrums Oberpleis aus.
Am Sonntag traten die Senioren der Landesliga gegeneinander an. Das war eine spannende Auseinandersetzung, aber auch an diesem Tag gab es glücklicherweise keine Verletzungen. Eindeutiger Sieger des Turniers wurde der TuS Dollendorf mit drei Siegen und einem Unentschieden. Die Herren der HSG-Siebengebirge/Thomasberg erreichten Platz zwei. Der HSV Bockeroth war mit zwei Mannschaften angetreten, beide in der Landesliga, und die Mannschaft Bockeroth I erreichte den dritten Platz.
Foto/ Text (Ausschnitt): Rundblick Siebengebirge v.18.8.07
 Zur Webseite des TUS-Dollendorf

Kirmesabschluss 2007

Nach dem 227. Schuss konnte Benedikt Hafke jubeln: Er hatte den Vogel vom Sockel geholt und wurde damit am Montag, 13. 8. 2007, für ein Jahr König der St. Sebastianus-Junggesellenbruderschaft Oberdollendorf 1659. Zur Königin wählte er sich Marion Blesgen. Als Begleiterpaare werden den beiden Robert Ott mit Katrin Hochhard und Martin Thiebes mit Simone Wagner zur Seite stehen.
Die "Neuen" stehen in der rechten Bildhälfte.
Fotos: Iris Scharte
 Ein paar zusätzliche Bilder.
 Fotos von Samstag/ Sonntag - 11./ 12.8.2007

Kirmes 2007

Bald ist es wieder so weit: Wir feiern vom 11. - 14. August 2007 in unserem Weinort Oberdollendorf die Laurentius-Kirmes mit Umzügen und Fahnenschwenken der St.Sebastianus-Junggesellenbruderschaft. "Dat staatse" Königspaar Dirk Heider und Sarah Görg wird wieder mit allem und allen durch den Ort ziehen. Am Sonntag sind auch das Goldjubelkönigspaar Josef Schneider und Ingrid Wolf, geb. Schöster und das Silberjubelkönigspaar Hermann-Josef Kolling und Martina Heldt, geb. Wolf mit dabei.
Auch Sie, liebe Surfer, sind herzlich zu einem Besuch eingeladen.
Kimessonntag ist auch das Brückenhofmuseum mit der Sonderausstellung "Jüdisches Leben..." von 14.30 - 17.30 Uhr geöffnet.
Zur Kirmes siehe auch "Ortsgeschehen" im August 2006!
 Bilder der Jubelpaare

Offene Ganztagsschule (OGS) in Oberdollendorf

Mit der siebten und damit letzten Offenen Ganztagsschule, der OGS an der Gemeinschaftsgrundschule Oberdollendorf, krönt die Stadt Königswinter im Schuljahr 2007/2008 eine Erfolgsgeschichte. Inzwischen werden rund 400 Grundschüler an sieben Standorten ganztägig betreut.
In Oberdollendorf gab es bisher nur eine gesicherte Vormittagsbetreuung in zwei Gruppen, die im neuen Schuljahr durch eine Nachmittagsbetreuung in zwei Gruppen ergänzt werden soll. Etwa 40 Kinder werden diese OGS besuchen. Während der Sommerferien wurde ein Erweiterungsbau in westlicher Richtung errichtet.
Schulleiterin Kerstin Bachmann und die beiden Leiterinnen der OGS, Renate Volk und Ulrike Kalisch, hoffen, den Bau im Januar beziehen zu können. Bis dahin wird laut Bachmann "eine logistische Meisterleistung" vollbracht, wenn so lange auf bestehende Räume zurückgegriffen wird. (cg)
Text: Auszug aus Extra-Blatt v. 8.8.07 mit Foto (s.d.)
 Artikel des Extra-Blatts

Töpferei Seekircher auf Handwerkermarkt

Als einziger Vertreter aus Oberdollendorf hat Peter Seekircher mit Arbeiten aus seiner Töpferei am 4. und 5. August 2007 am 6. Königswinterer Kunsthandwerkermarkt im und um das Haus Bachem teilgenommen. Schwerpunkt seines Angebotes an diesem sonnigen Wochenende waren die Blautöne für den Garten.
Foto: Peter und Marian Seekircher in ihrem Stand
 Link zur Webseite der Töpferei Seekircher
 Bericht des General-Anzeigers Bonn
 Bildergalerie im Extra-Blatt

Pfarrer Georg Kalckert verabschiedet

Am Samstag, 28. Juli 2007, wurde Georg Kalckert als Pfarrer der drei katholischen Pfarrgemeinden Königswinter-Tal in den Ruhestand verabschiedet. Er war dann
seit 1974 - 33 Jahre - Pfarrer in der katholischen Kirchengemeinde St. Laurentius Oberdollendorf,
seit 1981 - 26 Jahre - Pfarrer in der katholischen Kirchengemeinde St. Michael Niederdollendorf,
seit 1991 - 16 Jahre - Pfarrer in der katholischen Kirchengemeinde St. Remigius Königswinter.

Seine drei Pfarreien haben zusammen ca. 6500 Seelen.

Hier die Abschiedsworte von Georg Kalckert an seine Pfarrangehörigen im Pfarrbrief Nr. 2/2007:

Liebe Mitchristen!

Mit diesem Pfarrbrief darf - möchte - muss ich mich von Ihnen verabschieden. Unser Herr Kardinal hat mich zum 31.7.2007 aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand versetZt. Der Antrag auf Entpflichtung von meinen Aufgaben als Pfarrer im Seelsorgebereich Königswinter- Tal ist mir nicht leicht gefallen. Seit dreiunddreißig Jahren bin ich Pastor in St. Laurentius, seit sechsundzwanzig Jahren in St. Michael und seit sechzehn Jahren in St. Remigius. Das ist eine lange Zeit; die Hälfte meines Lebens habe ich hier zugebracht!
Es war eine lange Zeit nicht nur nach Jahren bemessen. Diese Jahrzehnte waren gefüllt von Arbeit und Einsatz, von Verantwortung und wichtigen Entscheidungen, von frohen Erlebnissen und bereichernden Begegnungen, aber auch von Sorge und Enttäuschung, von Missverständnissen. und Bosheit. Jetzt eine gerechte und angemessene Bilanz zu ziehen ist nicht möglich.
Natürlich brechen in der Phase des Abschieds Erinnerungen auf. Aber mir liegt viel daran, dass es kein Abschied ist, der nur traurig ist und traurig stimmt. Es sind auf meiner Seite gemischte Gefühle, die aufkommen. Einerseits freue ich mich wirklich auf meinen "Ruhestand", der sicher, wenn es die Gesundheit erlaubt, kaum diesen Charakter . annimmt. Andererseits weiß ich, dass meine Kräfte nicht unbegrenzt sind und gepflegt sein wollen. .
Zurück geschaut tauchen viele Menschen vor meinem Blick auf, denen ich begegnet bin, denen ich viel für meinen Dienst wie auch persönlich zu verdanken habe, denen ich helfen konnte, die ich in Krankheit und Sterben begleiten durfte. Wenn ich über unsere Friedhöfe gehe, taucht das Bild vom Acker auf, wenn ich die vielen Gräber mit ihren Namen sehe. Wie viele Gemeindemitglieder habe ich zur letzten Ruhe geleitet! Wie viel Leid und Trauer konnte ich mittragen - versuchen jedenfalls. In den Jahren und gerade bei schwierigen Strecken habe ich immer fest auf die Fürsprache der

Gemeindemitglieder gerechnet, die uns den Weg des Glaubens vorangegangen sind.
Der Blick auf die Jahre weckt ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit auch für die lebenden Gemeindemitglieder, unter denen viele sind, die seit Anfang an meinen Dienst mitgetragen und mitverantwortet haben. Ohne diese lebendige Mitarbeit, ohne das gemeinsame Gebet und die Feier des Gottesdienstes, ohne die selbstlose Bemühung um die Gemeinden und gerade auch um die hilfsbedürftigen Pfarrangehörigen, hätte ich nicht die umfassende Aufgabe meistem können, Pfarrer dreier
Kirchengemeinden zu sein.
Mir ist nicht klar, ob die Verantwortlichen, die diesen Umfang an Verantwortung und Arbeit den Priestern zumuten, wirklich ermessen, was das umschließt. Grundlos leidet die Gesundheit nicht bis zur Grenze des Zumutbaren. Es sieht nicht so aus, als ob ernsthaft in der nächsten Zeit eine Änderung dieses unhaltbaren Zustandes erfolgen wird - im Gegenteil.
Natürlich weiß ich, wie schwer die Verantwortung für ein großes Erzbistum auf unserem Herrn Kardinal lastet, weshalb wir zu Recht in jeder heiligen Messe für ihn beten. Nur so geht es eigentlich nicht weiter und nichts wird besser. .
Wie dankbar darf ich sein, viele Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder erlebt zu haben, die sich für ihre Gemeinde und Kirche überzeugend eingebracht haben. Gerade die Vorbereitung auf die Erstkommunion in diesem Jahr und die Firmung haben mir Zuversicht geschenkt, dass ehrliches Mühen nicht umsonst sein kann. Mir ist klar, dass Ernten nicht die Aufgabe des Pastors ist, sondern Säen - nicht eigenes Saatgut, sondern den Samen, den der Herr selbst uns in die Hände legt. Der Priester hat zu tun, wozu er berufen, geweiht und gesandt ist: Das Wort Gottes zu verkünden, die Sakramente zu spenden, vor allem das Sakrament der Vergebung, und der heiligen Eucharistie vorzustehen. Alles andere mag auch wichtig sein, ist aber nicht allein Aufgabe des Priesters.


Eine Gemeinde lebt aus der Feier der heiligen Eucharistie, der Priester lebt aus diesem zentralen Tun, die Seelsorge kann nicht ohne Eucharistie unternommen werden, soll sie fruchtbar und heilend sein. Deshalb bin ich der Kirche so dankbar für die heilige Eucharistie und ebenso dal1kbar allen Gemeindemitgliedern, die dieses "Geheimnis des Glaubens" mit mir gefeiert haben. Dankbar bin ich denen, die mit mir und für mich gebetet haben, die sich ummich gesorgt und auch mit mir gelitten haben.
Die Jahre tragen vieles in sich, was vielleicht nie bekannt werden wird, mit dem man auch keine Werbung betreibt. Manche Situation war Grenzsituation, ging bis an das Ende der Kraft und der Möglichkeiten. Es ist nicht zu leugnen, dass eine christliche Gemeinde noch nicht im Himmel ist oder ein el1gelgleiches Dasein führt. Auch der Pastor ist weiß .Gott nicht in diesem jenseitigen Zustand, so dass er keine Fehler machen kann und nicht auch Schuld auf sich lädt.
Es ist mir ein wichtiges Bedürfnis, all jene um Verzeihung zu bitten, die ich nicht verstanden, die ich verletzt habe, sicher nicht willentlich, die ich enttäuscht und nicht angemessen geachtet habe.
Allerdings werden damit nicht jene Erfahrungen gering gemacht, die in besonderer Weise mich verletzt und getroffen haben - Erlebnisse, die man eigentlich in der Kirche nicht vorzufinden glaubte und die einem auf dem Weg zum Priestertum niemals in den Sinn gekommen wären. Kirche und Gemeinden werden leider Gottes nicht selten nur gebraucht und damit missbraucht für die eigenen privaten Ziele, für die Reputation und den Einfluss, für einen schrecklichen Geltungsdrang, der nur auf Kosten anderer zu befriedigen ist.
Ein Pfarrer hat immer die wichtige Aufgabe, Zeugnis dafür abzulegen, dass alle Menschen vor Gott gleich sind, von ihm geliebt, wobei die Kleinen und Geringen, die Armen und Verlassenen, die vom Leben Verratenen und Betrogenen einen besonderen Zuschlag der Liebe Jesu erhalten.

Was eine sehr schwerwiegende Belastung der Arbeit als Seelsorger gewesen ist - es wird sich daran auch wenig ändern -, das ist der verantwortungslose Umgang mit dem Wort und der Wahrheit. Sicher gewöhnt man sich im Lauf der Jahre daran, aber sonderlich motivierend ist das nicht; der Gemeinde und Kirche schadet es immer. Das ist manchen Christen nicht bewusst. J esus verlangt von uns allen Klarheit - ein klares Ja, ein klares Nein. Wörtlich: Alles andere ist vom Bösen! Und: Nur die Wahrheit wird euch frei machen!
Nicht selten, vor allem wenn ein Pastor nicht alle Wünsche der Leute, wie sie es gerne hätten, sofort und fraglos erfüllt, gerät sein Handeln und seine Klarheit in ein schiefes Licht. Wichtig ist mir immer gewesen, durch mein Handeln zu bezeugen, dass vor Gott alle Menschen gleich sind, aber nicht einige gleicher als die anderen.
Wie geht es weiter mit mir - mit Ihnen, mit unseren Gemeinden?
Meinen Ruhestand will ich in Heisterbach verleben, wo ich gute Möglichkeiten habe, meinen Kräften gemäß noch wissenschaftlich im Bereich der Zisterzienserforschung tätig zu sein.
Inzwischen hat unser Herr Kardinal einen neuen Pastor für den Seelsorge bereich ernannt, worüber wir uns sehr freuen dürfen. Sie werden meinen Nachfolger bestimmt mit offenen Herzen aufnehmen. Jetzt schon wäre es sehr gut, wenn Sie fur ihn und seine Aufgabe, also für unsere Gemeinden beten.
Dies darf ich Ihnen zum Abschied versprechen, dass ich an Sie und alle lebendel1 und verstorbenen Gemeindemitglieder im Gebet der heiligen Messe denken werde. Ebenso bitte ich um Ihr Gebet für mich. So sind wir verbunden in dem einen Herrn, zu dem wir alle gehören.
Ihnen Gottes Segen und meine herzlichen Grüße und guten Wünsche für SieJ

Ihr Pastor

Georg Kalckert
 Erste Bilder von der Verabschiedung
 Bericht Extra-Blatt

Die Turmstraße - jetzt ein Schmuckkästchen

Der Eingangsbereich Turmstraße / Bachstraße ist jetzt ein Schmuckkästchen. Rechtzeitig vor der Laurentiuskirmes 2007 haben Blösers das rechte Fachwerkhaus renovieren lassen. Jetzt hat das Kreuz am Kirmessamstag als Segensaltar bei der Prozession der Kirchengemeinde St. Laurentius einen wunderschönen Hintergrund. Malermeister Klaus Götsch wohnt im linken Haus und freut sich, wenn er aus dem Fenster schaut, über sein gelungenes Werk.
Im Hintergrund schaut der Turmhof mit seiner Turmspitze heraus; er war einmal ein Feuermeldeeinrichtung des Dorfes. Heute beherbergt er die Gaststätte "Zum Turmhof".
Übrigens: Die Turmstraße hieß früher einmal "Pützgasse" wegen des im Bereich Heisterbacher Straße vorhandenen Brunnens (Pütz= Brunnen oder Wasserstelle).

Tornado-Wetter

gab es im Juni und Juli 2007 auch bei uns. Hier eine beängstigende Wolkenbildung über Dollendorf. Das Foto wurde im Bereich "Am Sperbaum" / Oberdollendorf / Friedhof Niederdollendorf gemacht mit Blickrichtung NNW.

Bald Nationalpark Siebengebirge??

Die Oberdollendorfer haben eine Sorge: Ein solcher Park zieht große Besucherströme an. Das heißt: Bei zunehmenden Natur-Tourismus' wird auch der Durchgangsverkehr größer. Die teilweise ohnehin schon überlasteten Städte könnten einem verstärkten Autoaufkommen nicht standhalten.
Gibt es da Abhilfe? Foto: KSTA
 Bericht des Kölner Stadtanzeigers vom 18.6.2007
 Bericht des GA vom 9.8.2007

Dr. Jürgen Rüttgers im Brückenhofmuseum

Am Freitag, 22. Juni 2007, startete der Landesvorsitzende der CDU-NRW, Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers, seine diesjährige SommerRadfahrt in Königswinter-Oberdollendorf am Brückenhofmuseum. Er besuchte gleichzeitig auf Einladung des Vorsitzenden Lothar Vreden vom Heimatverein Oberdollendorf und Römlinghoven(1.v.l.) dieses ehrenamtlich geführte Museum als eine der Kultureinrichtungen im Siebengebirge. Sein besonderes Interesse galt dabei der Sonderausstellung "Jüdisches Leben in Königswinter"; er war aber auch an den handwerklichen Dauerausstellungsbereichen interessiert.
Zum Abschluss des Besuchs trug er sich im Beisein des stellvertretenden Bürgermeisters Sokratis Theodoridis (2.v.r.) ins Goldene Buch der Stadt Königswinter und in das Gästebuch des Museums ein. Mit zum Startpunkt waren auch gekommen: Regierungspräsident Hans Peter Lindlar und Christian Baldauf, Landes- und Fraktionsvorsitzender der CDU Rheinland-Pfalz (3.u.1.v.r.). Die Landtagsabgeordnete Andrea Milz hatte Dr. Rüttgers die Route mit Startpunkt Brückenhofmuseum vorgeschlagen.
Im Bericht des GA schauen Hans Peter Lindlar, Sokratis Theodoridis, Christian Baldauf und Andrea Milz (v.l.) zusammen mit Jürgen Rüttgers auf eine alte Fahne der Männerbruderschaft.
 Bericht des GA-Bonn
 Bilderauswahl zum Besuch

Auch Sorgen wurden Jürgen Rüttgers demonstriert

Die Bürgerinitiative Oberdollendorfs, die sich intensiv mit der Verbesserung der Verkehrssituation auf der Heisterbacher Straße befasst, hatte zum Besuch des Ministerpräsidenten am 22.6.07 einige große Transparente hergestellt, um auch Rüttgers auf die Verkehrsmisere im Ort aufmerksam zu machen. Der CDU-Vorsitzende ging direkt auf die Gruppe zu und unterhielt sich kurz mit einigen. Lothar Vreden drückte in seiner Begrüßung die Hoffnung aus, dass man in Zukunft zu konstruktiven Gesprächen finden möge, die zu einer Entlastung führen.

Ministerpräsident Rüttgers auf SommerRadfahrt

Am Freitag, 22. Juni, besucht der Landesvorsitzende der CDU, Dr. Jürgen
Rüttgers, Ministerpräsident von NRW, auf seiner diesjährigen "SommerRadfahrt HeimatNRW--TOUR 2007" Königswinter, Bad Honnef und Rheinbreitbach.
Dr. Rüttgers wird um 11.00 Uhr zuerst einmal kurz die Sonderausstellung "Jüdisches Leben in Königswinter" besuchen und sich dann in das Goldene Buch der Stadt Königswinter eintragen.Um 11.15 Uhr startet er dann bei uns am Brückenhofmuseum zu seiner Tour in Richtung Süden.

Wir laden Sie ganz herzlich ein, beim Start dabei zu sein oder auch Jürgen Rüttgers auf dem Fahrrad zu begleiten.

Die Verkehrsbelastung

in Oberdollendorf war Thema eines Diskussionsabends, zu der die Bürgerinitiative am 13. Mai 2007 in den Bungertshof eingeladen hatte.In 10 Punkten stellte sie einen Bürgerantrag vor und bat die über 100 Besucher um Stellungnahme und Ergänzung.

Bürgerantrag Durchgangsverkehr

Die BÜRGERINITIATIVE ORTSDURCHFAHRT in Königswinter-Oberdollendorf will am Mittwoch, 13. Juni 2007, einen Bürgerantrag zum Durchgangsverklehr vorstellen unter dem Motto: "Wir wehren uns!" Alle die dieses Vorhaben unterstützenm wollen, sind herzlich eingeladen. 20 Uhr. Bungertshof, Heisterbacher STr. 149.

Ein erfolgreiches Schützenfest

feierte die St. Hubertus-Schützengesellschaft Ober- und Niederdollendorf 1897 e.V. am ersten Wochenende im Juni 2007 zum 110-jährigen Bestehen des Vereins. Nachdem am Samstag, 2.6.07, die Pfarrer Georg Kalckert und Silvia Kocks den neuen Schießstand am Schützenhaus eingeweiht hatten, begann das Vogelschießen. Mit dem 248. Schuss erwarb Lorenz Schwindt die Königswürde und nahm Anja Marx zur Königin. Mit dem 174. Schuss holte sich Sebastian Stucken den Prinzentitel. Am Sonntag wurde dann erstmals ein Bürgerkönig ausgeschossen: Mit dem 207. Schuss war Thomas Sülzen erfolgreich; er wählte seine Frau Christa zur Königin. Alle Würdenträger sind auch Mitglied in der Oberdollendorfer Feuerwehr.
Foto: Der Bürgerkönig Thomas Sülzen.
 Viele Fotos von dem großen Schützenfest finden Sie im FOTOALBUM!
 Bericht im EXTRA-Blatt

Brand in der Bergstraße

Die Freiwillige Feuerwehr Königswinter-Oberdollendorf musste am Mittwochmittag, 30. Mai 2007, zusammen mit anderen Feuerwehren zu einem Feuer in Oberdollendorf, Bergstr. 18, ausrücken. Aus dem alten Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert stiegen Rauchwolken auf. Das Feuer wurde jedoch schnell unter Kontrolle gebracht. 2 Räume brannten vollständig aus, das gesamte zweigeschossige Fachwerkhaus, Baujahr 1664, ist auf Grund der Brand- und Rauchschäden derzeit unbewohnbar.
 Ausführlicher Wort- und Bildbericht der Feuerwehr Oberdollendorf

Dosenkönig

der St.-Sebastianus-Bruderschaft Oberdollendorf 1659 e.V. wurde an diesem Pfingstfest 2007 in Römlinghoven nach bravourösem Kampf Michael Franz.
 Viele Bilder von den Pfingstaktivitäten

Hubertus-Schützenfest

In diesem Jahr feiert die St.Hubertus-Schützengesellschaft Ober- und Niederdollendorf 1897 e.V. ihr 110-jähriges Bestehen mit einem großem Schützenfest. Die Gesellschaft begeht dieses Jubiläum vom 1. bis 3. Juni 2007 mit großem Programm.
Der jüdische Metzger und Viehhändler Jakob Apfel gründete am 1. Januar 1897 zusammen mit den Herren Jakob Münz, Peter Bonn, Peter Ommert, Hermann Becker und Sebastian Thiebes im Gasthaus "Im kühlen Grunde" die St.Hubertus-Schützengesellschaft und leitete den Verein bis November 1897 als Präsident. 1914 errang er die Würde des Schützenkönigs und blieb, weil der Verein wegen der Kriegswirren lange Zeit ruhte, bis 1920 in diesem Amt. Seinen Beruf hat er in einer Gravur auf dem Königsschild (Foto) verewigt.
Noch 1932/33 war der jüdische Vieh- und Fellhändler Paul Süskind Schützenkönig, ein Zeichen der Integration zu Beginn der Nazi-Herrschaft. Siehe dazu auch die Bilder im virtuellen Rundgang bei der Ausstellung "Jüdisches Leben in Königswinter", die am Sonntag, dem 3. Juni, von 14.30 - 17.30 Uhr geöffnet ist. Ein Besuch des Museums parallel zu den Festveranstaltungen lohnt sich. Die Königsschilder von Apfel und Süskind, dazu viele Bilder, Stammbäume und Exponate aus der Familie Süskind können Sie dort in Augenschein nehmen.



 Vrtueller Rundgang zur Sonderausstellung
 Link zur Schützengesellschaft

Pfingstkirmes in Römlinghoven

Die diesjährige Heilig-Geist-Pfingstkirmes 2007 hat teilweise unter schlechtem Wetter gelitten. Die Prozession konnte nicht durch den Ort gehen. Pfarrer Georg Kalckert, der zum letzten Mal als zuständiger Seelsorger dabei war, wurde mit herzlichen Worten verabschiedet. Der Bürgerverein Römlinghoven als Organisator freute sich der über jeden Gast, der bei kühlem Bier und Grillspezialitäten die Geselligkeit genoss.

Ein Dollendorf-Stuttgarter

Mit Horst Heldt ist in Stuttgart ein ehemaliger Dollendorfer ein erfolgreicher Manager: Er wurde mit seinem Trainer Armin Veh und seiner Mannschaft am 19. 5. 2007 überraschend Deutscher Meister der 1. Bundesliga. Ein 2:1 am letzten Spieltag gegen Energie Cottbus machte den fünften Titelgewinn der Schwaben perfekt.
Doch am 26. Mai reichte es nicht zum Pokalmeister: «Natürlich hätten wir gern das Double geholt, aber das versuchen wir dann nächstes Jahr», meinte Manager Horst Heldt. Zum erneuten Angriff auf den Pott bliesen auch die Profis. «So haben wir ein Saisonziel», sagte Nationalspieler Hitzlsperger.
Jedenfalls sind die Oberdollendorfer Horst und Rosemarie Heldt stolz auf ihren Sohn.
Siehe auch: Interview mit Horst Heldt im "Ortsgeschehen" vom 10. März 2007
Foto: dpa
 Bericht des GA-Bonn

Erster Stolperstein: für Karoline Levy

Am Dienstag, 15. Mai 2007, verlegte der Kölner Künstler Gunter Demnig den ersten Stolperstein in Königswinter-Oberdollendorf, Mühlenstraße 4 zur Erinnerung an Karoline Levy. Auch Bürgermeister Peter Wirtz war anwesend, denn das war ein besonderes Ereignis für Königswinter und den Stadtteil Oberdollendorf. Viele Interessenten schauten bei der Verlegung zu.
Besonders erfreulich war die Tatsache, dass auch viele Schüler gekommen waren: Darunter natürlich die Schüler und Schülerinnen des CJD, die gleichzeitig bei den Filmaufnahmen aktiv waren; die Pfarrerin Sivia Kocks von der Evangelischen Kirchengemeinde Dollendorf mit ihrer Konfirmandengruppe, Schüler und Schülerinnen von der Grundschule Auf dem Schnitzenbusch Oberdollendorf, sogar eine Klasse von der Grundschule "Sonnenhügel" war aus Oberpleis angefahren.
Das WDR-Fernsehen sendete abends einen Bericht in seiner LOKALZEIT BONN.
Beteiligt waren dabei der Künstler Gunter Demnig, der Zeitzeuge Günther Steeg,
die Schülerinnen und Schüler der Jugenddorf-Christophorusschule Königswinter
mit ihren Lehrerinnen und das Brückenhofmuseum.
Alle Beteiligten waren von dieser Erstverlegung von Stolpersteinen in unserer Stadt tief beeindruckt.
Königswinter ist der 231. der Orte, in denen Gunter Demnig bereits über 11.000 Stolpersteine in Deutschland, Österreich und Ungarn verlegt hat.
 Weitere umfassende Informationen zur AKTION STOLPERSTEINE Fernsehfilm des WDR und Fotos
 Siehe auch: Presseberichte

Waldbrand am Weinwanderweg

Fichten brannten am Weinwanderweg in Oberdollendorf, dabei behinderten parkende Fahrzeuge die Löscharbeiten: Brennende Fichten und Wiese im Umfang von 70 Quadratmeter am Oberdollendorfer Weinwanderweg alarmierten die Freiwillige Feuerwehr Königswinter am Maifeiertag 2007. Die Rauchentwicklung war von weitem zu sehen, so dass zahlreiche Notrufe eingingen. Parkende Fahrzeuge am Hüllenweg behinderten die Anfahrt der Feuerwehr, die auf Grund der angespannten Waldbrandgefahr mit zahlreichen Einsatzkräften anrückte. Zwei Wehrleute klagten im Laufe der Brandbekämpfung über Kreislaufbeschwerden. Eine Wehrfrau musste schließlich zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Text und Bild aus: Honnef24

Um 13.06 Uhr wurden die ersten Kräfte zu dem Feuer zwischen Wohnbebauung und Weinbergen an der Oberdollendorfer Laurentiusstraße gerufen. Schon auf der Anfahrt war starke Rauchentwicklung erkennbar, so dass eine Alarmstufenerhöhung veranlasst wurde.
 Ausführlicher Bericht bei Honnef24
 Link zur Feuerwehr Oberdollendorf

Auch Dollendorfer

laufen da mit und alle sind eingeladen!
Auf der Webseite der Stadt Königswinter gibt es eine hervorragende Übersicht über die Laufveranstaltungen im Siebengebirge bis 2008.
Schauen Sie doch mal `rein!
 Übersicht der Laufwettbewerbe im Siebengebirge

Frühlingsrauschen

Der Frühling rauscht regelrecht durch die Natur. Berauschend. Wunderschön. Um Wochen schneller als in den Jahren üblich. Fast alle Blätter oder Nadeln sind schon da. Blüten sehen wir, die uns sonst viel später im Mai erfreuen.
Ein Beispiel ist diese Baum- oder Strauchpfingstrose. Als Paeonie kommt sie ursprünglich aus China oder Japan und lässt sich über 1000 Jahre zurück verfolgen.
Sie strahlt Schönheit und Ruhe aus.
Doch die so lange anhaltende Trockenheit bei Höchsttemperaturen um 30 Grad Celsius bereitet jetzt Ende April 2007 allmählich Probleme. Hat sich der Frühling mit dem Sommer vermählt?

Toller Besichtigungsnachmittag

In unserer Nähe gibt es auch wunderbare Sachen zu besichtigen, von denen man oft nur so nebenbei erfahren hat. Das sagten sich am 21. April 2007 viele Mitglieder des Heimatvereins Oberdollendorf. Da ist zum einen das mit so viel Liebe und Details eingerichtete Heimatmuseum in Rheinbreitbach. Christine Zimmermann und Jürgen Fuchs vom Heimatverein Rheinbreitbach führten mit großer Sachkenntnis und mit Temperament durch das Haus. Anschließend ging es zur "Herrlichkeit Erpel". Dort empfing der Bürgermeister Edgar Neustein die Gäste. Die Begeisterung für sein Erpel und die wunderschöne Pfarrkirche St. Severinus mit ihren Kostbarkeiten und geschichtlichen Besonderheiten waren die nachmittägliche Reise wert. Wirklich: Herrlich! "Om Maat" bei Peter Wolf gab es dann einen gemütlichen Abschluss.
 Link zum Heimatverein Rheinbreitbach
 Die "Herrlichkeit Erpel"

Langjährige Mitglieder

Mit großer Freude konnten Rainer Schmitz (2. Vors.,h.l.) und Lothar Vreden (1. Vors., h.r.) am 17. April 2007 bei der Mitgliederversammlung des Heimatvereins Oberdollendorf und Römlinghoven im Weinhaus Lichtenberg einige Männer und Frauen für langjährige MItgliedschaft ehren. Vorne (v.l.n.r.): Marga Binot (40-J..), Christel Bläser (25-J.), Johanna Schliecker (40-J.) Cilly Dux und Josef Kochenbach (h.), beide 25-J.. Sie erhielten besondere Weingläser oder Blumen zusammen mit einer Urkunde.
Die Vorsitzenden dankten für die Treue zum Verein.
Foto: Dr. Sigrid Gerken
 Bericht des GA-Bonn

Zu früh verstorben

Zu früh verstarb Dr. Richard Faßbender im März 2007, ihm folgte nun überraschend Peter-Josef (Pitt-Jupp) Kneiseler. Die beiden schufen 1961 den Orden "Wider den quälenden Durst" und gründeten damit das gleichnamige Ordenskapitel, dem auch einige Ober- und Niederdollendorfer angehören.
Richard Faßbender war vor der Zusammenlegung Bürgermeister der Stadt Königswinter, langjähriger Vorsitzender des VVS und Mitglied vieler Gremien; Peter-Josef Kneiseler war in der Stadtverwaltung tätig, u.a. als Leiter des Schulverwaltungsamtes, war langjähriger Vorsitzender des Quartettvereins Siebengebirge und verkörperte über viele Jahre die Figur des Bacchus beim Winzerfest in Königswinter.
 Der Orden "Wider den quälenden Durst"
 Nachruf der Stadt Königswinter für Richard Faßbender

Vorbildlicher Einsatz

Die Elterninitiative krebskranker Kinder St. Augustin e.V. ist eine Gemeinschaft von Betroffenen, Freunden und Förderern der Kinder, die an Krebs erkrankten und in der Kinderklinik St. Augustin behandelt werden.

Nachdem die Mitglieder der Sankt- Sebastianus-Junggesellen-Bruderschaft 1659 Oberdollendorf am 24. Februar schon zwei Schecks aus dem Bettelgangserlös 2007 an Präses Pfarrer Georg Kalckert zur Weiterleitung an die Aktion St. Martin und an Kaplan Charles Moukala zur Weiterleitung an sein Heimatbistum Kinkala in Afrika überreichen konnten, wurde nun im Rahmen einer Vorstandssitzung der dritte Scheck über 1.180,-€ von Präsident Thomas Schumacher an die Schatzmeisterin der Elterninitiative Manuela Melz überreicht.

 Näheres zur Elterninitiative

Doll gesammelt

haben "die DollenDoerfler" in einer Reinigungsaktion am Ostersamstag, 7.4.07. Die Wege und Böschungen an der B 42 zwischen Heisterbacher Straße - Volksbank und Petersbergdtraße hatten sie sich vorgenommen. Und wahnsinnig viel Dreck (von anderen) gefunden.
Dolle Leistung!
 Mehr von den "DollenDoerflern" finden Sie hier.

Deutschlandweit beachtet

Die in Berlin erscheinende Wochenzeitung "Jüdische Allgemeine" veröffentlichte in ihrer Ausgabe am 29. März 2007 einen Artikel über die Sonderausstellung des Oberdollendorfer Brückenhofmuseums "Jüdisches Leben in Königswinter". Die Autorin Matilda Jordanova-Duda hatte sich bei einem Besuch des Museums das Konzept und die Exponate der Ausstellung von Leah Rauhut-Brungs von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Bonn und von Lothar Vreden, dem Vorsitzenden des Heimatvereins, erläutern lassen.
Der Verein berichtet über spontane Reaktionen aus der Stadt Vreden im Münsterland u.a.. Aus Lingen wurde dem Museum sogar ein kleines Bild einer Bessomim (Gewürzbüchse, die am Ende des Shabbat rundgereicht wird) des Malers Mudde van Duren zugeschickt.
 Bericht von Matilda Jordanova-Duda für die Jüdische Allgemeine

Ein Bundesverdienstkreuz

übergab Landrat Frithjof Kühn an das Oberdollendorfer Original Bruno Görg. Und er wird daraufhin sicher gefragt haben: "Ob das alles so richtig ist?"
Bruno Görg, CDU, wurde ausgezeichnet insbesondere für sein jahrzehntelanges Engagement in der Kommunalpolitik als Mitglied im Stadtrat, Kreistag und vielen anderen Gremien. Er ist auch Vorsitzender der Sterbenotgemeinschaft Oberdollendorf. Wir hoffen, dass er 2008 in der Sonderausstellung im Brückenhofmuseum eine seiner herrlichen Modellbauten - die Müngstener Brücke - präsentieren kann.
Foto: Aus GA-Bonn von Holger Arndt
 Zur Webseite der CDU Königswinter

Ruhe auf dem Rhein

Wann hat es das zum letzten Mal gegeben? Keine Schiffe auf dem Rhein, kein Tuckern, Brummen, Röhren. Ruhe - fast wie zu den Zeiten der Romantik vor dem Auftritt der Dampfschiffe am Anfang des 19. Jahrhunderts. Container machen es möglich, die nach einem Unfall Ende März 2007 bei Köln den Rhein versperren. Man fühlt sich als Spaziergänger und Radfahrer an unserem schönen Rhein so wohl wie selten. Und das herrliche Wetter animiert sogar einige, ihre Zelte auf zu schlagen und erstmals in diesem Jahr zu grillen. Ja, Medaillen haben immer zwei Seiten!
Foto: Blick vom Rheinufer in Oberkassel rheinaufwärts (LV)
 Bilder vom Unfallort und von der Bergung der Container (Ga-Bonn)

Verkehrs-Moloch

"Bitte, helfen Sie uns!",waren die Worte der Bürgerinitiative Ortsdurchfahrt Königswinter-Oberdollendorf am Dienstagmorgen, 13. März 2007. Sie forderte die Politiker auf zu handeln. Darum verteilten Monika Bährhausen und Karin Lauvenberg Handzettel an die Autofahrer: "Oberdollendorf braucht Verkehrsentlastung."
Wer diesen Aufruf mit unterstützen will, kann das auch online tun: Klicken Sie dann auf den unten stehenden Link und tragen Sie dort Ihren Namen ein.

Den Verkehrsmoloch zeichnete der Karikaturist Burkhard Mohr, der in Oberdollendorf wohnt.
 Der KLICK ZUR UNTERSTÜTZUNG der Initiative "Oberdollendorf braucht Verkehrsentlastung"
 Portrait Burkhard Mohr

Neue VDO-Vorsitzende

Auf ihrer Sitzung am 12. März 2007 bestimmten die Vertreter des Verbandes der Ortsvereine Oberdollendorf und Römlinghoven die neuen Vorsitzenden für die Wahlperiode 2007/ 2008. Zum 1. Vorsitzenden wurde Thomas Schumacher, diesmal als Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr Oberdollendorf, und als 2. Vorsitzender Werner Franz als Vertreter der Kirchenchores St. Laurentius Oberdollendorf gewählt.
Zu Kassenprüfern wurden Dirk Wenzel und Rainer Schmitz.
Der Haupttagesordnungspunkt der Sitzung war die Vorbereitung des Ortsfestes.

Das Ortsfest am Lindenbaum wird am Sonntag, 26. August 2007, von 11 - 18 Uhr, am gewohnten Platz zwischen Lindenbaum und Brückenhofmuseum in der Bachstraße stattfinden. Das Programm des Ortsfestes ist noch in Planung, soll aber wieder alle Altersgruppen ansprechen.

 Zur Webseite des VDO mit Vereinsliste und Veranstaltungshinweisen

Kunsttage 2007

Die „Kunsttage Königswinter 2007“ vom 9. bis 17. März sind wieder ein besonderes Ereignis. Daran nehmen auch Männer und Frauen aus Oberdollendorf und Römlinghoven teil: Nadja Jansen, Burkhard Mohr, Ernemann Sander, Gisela Seggewiß und Kurt Volkert. Wir empfehlen die Angebote zu Ausstellungen und OPEN HOUSE.
Eine Initiative der Lokalen Agenda 21 und der Gemeinschaft Königswinterer Künstler.
 Das Programm der Kunsttage als PDF-Datei

Interview mit Horst Heldt

Horst Heldt, ist seit 3. Januar 2007 Sportdirektor des VfB Stuttgart. Heldt, ein ehemaliger Dollendorfer, der hier auch die Grundschule Königswinter-Niederdollendorf besuchte, begann als Fußballer bei der Sportgemeinschaft Königswinter/Dollendorf 48/49 e.V., ging dann zum FV Honnef. Danach war er bis 1995 beim 1. FC Köln erfolgreich. Ein umfangreiches Interview mit Horst Heldt stellte uns jetzt der Kölner Stadt-Anzeiger zur Verfügung.
Foto: GETTY
 Interview des Kölner Stadt-Anzeigers

230 km in 24 Stunden

Der Oberdollendorfer Thomas Mauel, der für die SSG Königswinter startet, will 24 Stunden lang laufen - immer wieder die "große Brückenrunde", wie sie in der Szene genannt wird. Rheinufer links und rechts plus Nord- und Südbrücke; macht unterm Strich knapp 16 Kilometer.
Der 41-Jährige startet am Samstagmorgen, 10.3.07, um 9 Uhr am Bahnhöfchen in Beuel. Dort will Thomas Mauel auch am Sonntag um 9 Uhr sein Abenteuer beenden. "Wenn möglich möchte ich 15 und eine halbe Brückenrunden zurücklegen, soweit Körper und Geist mitspielen."
Text: Auszug aus Artikel des GA-Bonn von Roswitha Oschmann
Foto: Frank Homann

 Bericht des GA-Bonn
 Zur Webseite von Thomas Mauel

Scheckübergabe 2007

Am Wiederbegründungstag der
St.Sebastianus - Junggesellen - Bruderschaft 1659 Oberdollendorf, dem 24. Februar, der mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Laurentius, für die Lebenden und Verstorbenen der Bruderschaft, begannen wurde, überreichten die Sebastianer jeweils einen Scheck über 1.180,-€ des Bettelgangerlöses an Präses Pfarrer Georg Kalckert zur Weiterleitung an die Aktion St. Martin und an Kaplan Charles Moukala zur Weiterleitung an sein Heimatbistum Kinkala in Afrika.
Ein weiteres Drittel des Bettelgangserlöses wird zu einem anderen Termin an die Elterninitiative krebskranker Kinder St. Augustin e.V. überreicht.
Pfarrer Georg Kalckert dankte den jungen Männern für ihren großartigen Einsatz.
Die Personen: (v.l.n.r.) Roman Schmitz, Thomas Franz, Thomas Schumacher, Sven Dobkowitz, Pfarrer Georg Kalckert, Marcel Reiche, Kaplan Charles Moukala, Michael Mertens, Benedikt Hafke, Michael Krämer

Siehe auch: Kurzberichte Ende Januar/ Anfang Februar 2007

Die Oberdollendorfer Zwerge

waren sicher eine der schönsten und größten Gruppen im Niederdollendorfer Rosenmontagszug am 19. Februar 2007. Die Grundschule Auf dem Schnitzenbusch war mit über 100 Kindern und Eltern dabei.
Herbert I. und Brigitte II. (Rebbert) wurden von Bürgermeister Peter Wirtz zum neuen Prinzenpaar gekürt.
 Weitere Karnevalsbilder der Schule
 Den Bericht des GA-Bonn zum Niederdollendorfer Zug finden Sie unter "News/Königswinter"

Wein-Abfüllaktion

Ausgerechnet an den karnevalistischen Tagen 2007 wurden im Weingut Blöser in Oberdollendorf die ersten 2006er Weine auf Flasche gezogen. Es waren die Roten Portugieser und Dornfelder. Saubere und schnelle Arbeit mit höchster Präzision waren von der ganzen Mannschaft gefordert. Aber immer wieder wurde auch ein Tröpfchen zur Kontrolle probiert. Mehrere Tausend Liter liefen durch die zuverlässige italienische Abfüllanlage. Winzermeister Bernd BLöser (l.) war sichtlich zufrieden. "Zum Wohle!" wird es demnächst heißen, wenn die ersten Flaschen aus dieser Aktion in den Verkauf kommen.
 Link zum Oberdollendorfer Weingut

Karl Schmitz verabschiedet

Für den langjährigen CDU-Fraktionsvorsitzenden war es nach zwölf Jahren am 12.2.07 die letzte Sitzung als Mitglied des Stadtrates. "Das ist schon ein komisches Gefühl", hatte der Oberdollendorfer - "uuse Schmitze Karl" - den Pressevertretern bereits vor Einstieg in die Tagesordnung leise zugeraunt. Wie schwer ihm der Abschied tatsächlich fällt, das bekannte der 54-jährige Christdemokrat und langjährige Fraktionsvorsitzende dann auch: "Die Zeit im Stadtrat hat mir viel Freude gebracht, und es fällt mir nicht leicht zu gehen", sagte Schmitz.
Wir wünschen eine gute "ratlose" Zeit!
Bürgermeister Peter Wirtz hatte Karl Schmitz in einer närrischen Stadtratssitzung mit Prinz und Prinzessin verabschiedet.
Text: Ausschnitte aus GA-Bericht von Rüdiger Franz (s.u. unter News/ Königsinter!).
Foto: Frank Homann.
 Bericht des GA-Bonn

Willi Armbröster "Alaaf!"

Im Februar 2007 steht "uuse Willi" bereits seit 45 Jahren in der Bütt. Und er ist immer seiner "Vortragskunst in Reimen" treu geblieben. In unendlich vielen Sälen ist er bekannt und hat dort immer mit seinen wohl durchdachten Büttenreden für Freude gesorgt. Wir gratulieren!
Seine Bücher gibt es im Fachhandel und im Brückenhofmuseum.
Foto: Frank Homann - GA-Bericht bei Kamelle.de unter "Königswinter"
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Karl Winzen geehrt

28 Jahre führt Karl Winzen nun schon durch die jährliche Seniorensitzung für Oberdollendorf und Niederdollendorf. Dafür ehrte ihn Dieter Witt vom Festausschuss Siebengebirge am 10. Februar 2007 in der Aula des Schulzentrums Niederdollendorf.
Bild: Holger Handt.
Karl Winzen auf dem Foto mit dem Präsidenten Fritz Wenzel (l.) und dem Vorsitzender Theo Werner Honnef (beide KG Küzengarde) - Bericht des GA bei Kamelle.de
 Kamelle.de
 Küzengarde

Hervorragende Arbeit....

...macht der Webmaster Christian Kock auch für die Internetauftritte von www.oberdollendorf.de und www.brueckenhofmuseum.de. Denn er hat sie entworfen und betreut sie fachmännisch und mit viel Umsicht. Ein herzliches Dankeschön!
 Lesen Sie `mal den Bericht des GA-Bonn
 Die Webseite der Ortsvereine von Oberdollendorf

Beste Stimmung bei den KG`s

Bereits zum vierten Mal gaben sich die Oberdollendorfer und die Niederdollendorfer Jecken ein Stelldichein bei der Gemeinschaftssitzung der "Küzengarde" und "Me brängen et fädig" am 3. Februar 2007 in der Aula der CJD-Schule.
Das Zusammengehen hat sich bewährt: Piraten, Clowns, Teufel und andere Verdötschte schunkelten, lachten und freuten bis in den frühen Morgen.
 Noch viele schöne Bilder von der Sitzung

Bettelgang der Junggesellen

Auch in diesem Jahr waren die jungen Männer der St. Sebastianus-Bruderschaft 1659 Oberdollendorf wieder von Haus zu Haus unterwegs, um für Menschen in Not - für Kinkala/Afrika, für das Erzbistum Tours/Frankreich und für krebskranke Kinder - zu sammeln. Zum Dank durfte der Spender einen Schluck Wein verkosten.
Auf unserem Bild: Es klingelte, man machte die Haustür auf - und da standen die Herren Stellbogen, Schmitz und Franz(v.l.) und sangen ihr Lied.
An den Samstagen, 27. Januar und 3. Februar 2007, durften die Junggesellen bei ihrem Bettelgang insgesamt die stattliche Summe von 3.488,10 € für Menschen in Not als Spenden von der Bevölkerung entgegen nehmen. Ein toller Einsatz bei einer wunderbaren Spendenbereitschaft.

Sturm Kyrill

Auch über das Siebengebirge fegte der Sturm KYRILL Mitte Januar 2007 mit Orkanböen hinweg. Viele Bäume wurden umgerissen, brachen auseinander und Äste flogen durch die Gegend. Betroffen war auch die Dollendorfer Hardt. Auf dem Rundweg konnte man viele Schäden beobachten. Doch die Forstarbeiter hatten - kaum 14 Tage danach - schon mit Motorsägen für Ordnung gesorgt.
Im Allgemeinen blieb unser Siebengebirgsraum jedoch von größeren Sturmschäden verschont.
 Ausführlicher Bericht des "Spiegel"
 25 Millionen Bäume in NRW zerstört
 Wettlauf mit dem Borkenkäfer beginnt

Insignien weiter gereicht

Auf der Generalversammlung der St. Sebastianus-Männerbruderschaft 1659 Oberdollendorf am 20. Januar 2007 wurden Joliese Küpper, Phia und Josef Bläser für 25jährige Mitgliedschaft geehrt. Peter Kolf wurde zum Brudermeister, Josef Wolf um 1. Brudermeister und Josef Blöser zum Ehrenbrudermeister ernannt. Blöser erhielt zudem die silberne Ehrennadel. Die Neuwahlen hatten folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Ulrich Maiwald, Vizepräsident Dirk Wenzel, Schriftführer Hans-Dieter Ott, Hauptmann Rainer Hardieß, Fähnriche Edelbert Wyrwoll und Jens Meyer.
Auf dem Bild (Holger Handt)vl.n.r.: Peter Kolf, Josef Blöser, Joliese Küpper, Phia und Josef Bläser, Josef Wolf

Neuer Brudermeister

Auf der 348. Generalversammlung der
St. Sebastianus-Junggesellen-Bruderschaft 1659 Oberdollendorf im Januar 2007 wählten die Junggesellen in den Räumen der Bauernschenke Sven Dobkowitz zum neuen Brudermeister, der dann traditionsgemäß durch den Präsidenten Schumacher mit Oberdollendorfer Wein getauft wurde. Die Sebastianer begleiteten dies unter der Melodie "Tochter Zion". Nachdem Präsident Schumacher Brudermeister Sven Dobkowitz die Amtsinsignien Brudermeisterschärpe, Brudermeisterstab und Bruderbuch überreicht hatte, stimmten die Sebastianer fröhlich in ihre Hymne „He wont der Häe von dibbedibbedib“ ein.
Robert Ott wurde 1. Kassierer; mit Andreas Kentrup und Kevin Bracke konnten zwei neue Mitglieder aufgenommen werden.
Übrigens: Am Samstag, 27. Januar 2007, machen die Junggesellen einen Bettelgang durch den Ort für Menschen in Not.

Patronatstag der Sebastianer

Jährlich am 20. Januar feiern die Sebastianus-Bruderschaften im Rheinland ihren Patronatstag. In Oberdollendorf sprach der Präses der Junggesellen- und Männerbruderschaft Pfarrer Georg Kalckert nach der gemeinsamen Messe ein Gebet am Ehrenmal für die Gefallenen der Kriege und die Opfer von Gewalt. Anschließend wurde ein Kranz niedergelegt.
Die Oberdollendorfer Bruderschaften waren nach dem 30jährigen Krieg im Jahre 1659, die Niederdollendorfer Junggesellen-Bruderschaft im Jahre 1672 wiederbegründet worden, um den Menschen in diesen schweren Zeiten zu helfen.

Karikaturenpreis für Burkhard Mohr

Der Oberdollendorfer Burkhard Mohr erhielt jetzt den Karikaturenpreis der deutschen Zeitungen. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) wurde in Berlin übergeben.
Anlass für die Auszeichnung war sein Schattenriss "Großer Tango" mit Merkel und Müntefering als Tanzpaar zum Einjährigen der großen Koalition, veröffentlicht im Dezember 2006 beim General-Anzeiger Bonn.
Herzlichen Glückwunsch!
 Zum Portrait von Burkhard Mohr

Blütenzauber im Januar 2007

Tagestemperaturen bis zu 16 Grad Celsius bereiten im Januar 2007 einen unerwarteten und ungewöhnlichen Blütenzauber.

Ehrenpreis für Blöser

Die Landwirtschaftskammer NRW zeichnet im Januar 2007 die Beerenauslese von Bernd Blöser mit einem Ehrenpreis aus. Dieser kostbare Wein des Jahrgangs 2005 findet nun einen Ehrenplatz in der Schatzkammer des Weinguts Blöser in Oberdollendorf.
Herzlichen Glückwunsch!
Foto: Frank Homann
 Der Bericht des GA-Bonn
 Zum Weingut

Auto-Lindwurm

Wie ein Lindwurm drängt sich täglich eine unendliche Anzahl von Autos durch die enge Heisterbacher Straße in Oberdollendorf. Das kann nicht so weiter gehen, die Lasten müssen verteilt werden.
Dazu schrieb Dr. Rudolf Grupp einen Leserbrief an den General-Anzeiger Bonn:

Der Düsseldorfer Landtag muß demnächst darüber entscheiden, ob die im Königswinterer Bebauungsplan seit jeher vorgesehene weitere Zufahrt zur B42 zwischen Langemarckstraße und Grüner Weg ( Verlängerung der Landstraße 490 entlang der B 42) in den Straßenplan des Landes NRW aufgenommen wird.
Die neue Zufahrt würde Oberdollendorf nach den Berechnungen des Landesamtes für Straßenbau um fast 30% entlasten. Sie ist für den Zeitraum von mindestens 15 Jahren die einzige Chance auf Entlastung für Oberdollendorf, da der Ennertaufstieg bis 2015 im Bundesverkehrswegeplan gestrichen ist und erst dann wieder in die Planung genommen werden kann. Wer etwas anderes behauptet, schlägt Schaum. Es gib kein einziges belastbares politisches Signal, daß Bundestag und Bundesrat schon vorher den Ennertaufstieg oder eine vergleichbare Bundesstraße in die Bundesplanung aufnehmen. Im übrigen: Die Landstraße 490 war immer schon von der Kommunalpolitik zusätzlich zum Ennertaufstieg vorgesehen, da dieser Oberdollendorf nur gering entlastet.
Bei dieser Ausgangslage müßte man erwarten, daß die Königswinterer Landtagsabgeordneten und die Kommunalpolitiker gemeinsam mit aller Kraft auf eine schnelle Realisierung der L 490 hinarbeiten, die vergleichsweise geringe Kosten verursacht. Es müßte einen Aufschrei der Kommunalpolitik in Richtung Düsseldorf geben. Die Landtagsabgeordneten müßten einmütig beim Wort genommen werden, in Düsseldorf die Königswinterer Interessen mit zu vertreten und sich ihrer Verantwortung zu stellen.
Was aber tut die örtliche CDU? Sie verkündet anläßlich des Vorstandswechsels des Dollendorfer Ortsverbandes, man werde andere Entlastungsmaßnahmen als den Ennertaufstieg „mittragen“ ( Generalanzeiger vom 8. November Seite 6) Im Klartext heißt das: Wir sind nicht dagegen, aber wir bemühen uns auch nicht. Kann es ein ärmlicheres Signal der örtlichen CDU in Richtung Düsseldorf geben? Läßt die CDU damit Oberdollendorf ein weiteres Mal im Stich? Hoffentlich nicht. Noch bleibt die Hoffnung, daß es sich beim Vorstandswechsel der CDU um einen Versprecher handelte. Die Bürger sollten aber das weitere Handeln der Landtagsabgeordneten und der Kommunalpolitik sehr genau beobachten.